Hallo!
Wie versprochen die Infos bezüglich „Flaschenpfand“.
Gestern fand um 16.30 Uhr die Besprechung mit dem Pächter des Buffets der Firma Paseman statt. Anwesend waren Dir. Presker, Dir. Castellani (Tagesschule Lichtenfels), zwei Mitarbeiter der Fa. Paseman, Lucas Hilsberg und ich.
Anfangs schien es unmöglich den Flaschenpfand wieder abzuschaffen, sie „drohten“ sogar mit der Schließung des Buffets am Abend, da der Gewinn im Vergleich mit den anderen Schulen sowieso sehr gering sei.
Der Pächter des Buffets ist vertraglich gebunden, dass der Pausenraum in Ordnung gehalten wird und nirgends Flaschen herumliegen. Sie handelten mit den Lieferanten aus, dass diese das Leergut zurückzunehmen und so den Müll zu reduzieren.
Die Firma betreut 20 Schulen, in denen dieser Pfand eingehoben wird. Unsere Schule war die letzte in der der Pfand eingeführt wurde und noch nie hätte es Beanstandungen in dieser Art gegeben.
Organisatorisch ist es nicht möglich die Tagesschule und die Abendschule zu trennen. Zumindest nicht die Getränkeautomaten betreffend (ich muss sagen, das verstehe ich; man kann nicht verlangen die Flaschen dazwischen umzuschlichten).
Wir erklärten den Standpunkt der Studierenden, diskutierten Vor- und Nachteile, wehrten für uns aufwendige pfandfreie Rückgabemöglichkeiten ab und so konnten wir uns in der Mitte treffen.
Es wurde vereinbart, dass für Flaschen die im Buffet verkauft werden kein Pfand eingehoben und somit auch nicht rückerstatten wird. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Flaschen nicht herumliegen, sie müssen im Buffet retourniert werden. Damit dies auch ausserhalb der Buffetzeiten möglich ist, wird ein Sammelbehälter im Buffetbereich aufgestellt.
Es handelt sich um einen Probelauf, beginnend 18. Mai 2009 bis zum Schulschluss. Sollten die Flaschen nicht zurückgebracht werden, so wird ab September generell Flaschenpfand eingehoben.
Jetzt liegt es an uns! Also, alle im Buffet gekauften Flaschen sind ohne Pfand und MÜSSEN zur Kantine zurückgebracht werden.
Ich denke, die angedachte Boykottmassnahmen fallen nicht auf fruchtbaren Boden, da laut Fa. Paseman die Abendschule kaum Gewinn abwirft (Ich glaubte es kaum, aber es handelt sich um ca. 20 Flaschen pro Abend – für meinen Geschmack lächerlich, aber was soll es).
Meine Meinung ist, dass ein Buffet sehr von Vorteil ist, vor allem für Studierende die tagsüber arbeiten und abends zur Schule gehen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich vor der Besprechung überzeugt war diesen Pfand abzuschaffen. Kurzzeitig war es völlig aussichtslos und letztendlich bin ich doch stolz, dass wir so eine Vereinbarung erzielen konnten.
Hoffentlich könnt Ihr Euch mit dieser Lösung arrangieren. Wir taten unser Bestmöglichstes.
LG, Heidi R.



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